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Berufsmesse in der HES

2019.09.29 Berufsmesse 2019 2 Hermann Ehlers Schule Wiesbaden

Die Berufsmesse, die am 30. August bereits zum 16. Mal an der Hermann-Ehlers-Schule (HES) in Erbenheim stattfand, war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. In der Aula der HES präsentierten sich die zahlreichen Stände von in diesem Jahr 15 beteiligten Firmen und Betrieben den über 250 interessierten Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern der HES.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 hatten die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme mit unterschiedlichen Betrieben und Branchen. In persönlichen Gesprächen an den Ständen bot sich die Gelegenheit, Wiesbadener Unternehmen kennenzulernen und wichtige Informationen über Berufe bzw. Ausbildungsgänge in Erfahrung zu bringen. Auch die anwesenden Auszubildenden der Firmen und Betriebe konnten aus erster Hand über ihre Ausbildung berichten. Darüber hinaus war es möglich, zu Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Aussteller Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen.

In diesem Jahr beteiligten sich an der HES-Berufsmesse: die Firmen Baumstark, Gramenz, der Industriepark Kalle-Albert, die Sektkellerei Henkell Freixenet, die Erbenheimer Franken-Apotheke, die Wiesbadener Volksbank, die Firma Rothenberger, Jobnavi Stadt Wiesbaden, die Firmen Ph. Ebel & Sohn, Huhle Stahlbau-Metallbau, die Hessische Finanzverwaltung, EVIM, die Bundesagentur für Arbeit mit ihrer Berufsberatung, der ASB Landesverband Hessen sowie die staatlich anerkannte Krankenpflegerschule des St. Josefs-Hospital (JoHo) Wiesbaden.

Neben den beiden Erbenheimer Firmen Gramenz GmbH (Garten- und Landschaftsbau) sowie Theo Baumstark GmbH & Co. KG, die sich traditionell immer an der Berufsmesse der HES beteiligen, war auch das Wiesbadener St. Josefs-Hospital mit seiner Krankenpflegerschule bereits zum zweiten Mal dabei. Der JoHo-Stand fand regen Zuspruch bei den Schülerinnen und Schülern, da sie sich hier z.B. den Arm eingipsen lassen konnten. Wer die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger beginnen möchte, benötigt die Mittlere Reife als Schulabschluss, aber ein guter Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung entspricht ebenfalls den Anforderungen.     

Wie immer waren Stände der Erbenheimer Handwerksbetriebe Baumstark und Gramenz gut besucht, da sich viele Schülerinnen und Schüler für einen handwerklichen Beruf interessieren. Timo Sternberger gab am Baumstark-Stand bereitwillig Auskunft. Der Azubi, der 2018 die HES mit dem Abschluss „Mittlere Reife“ verließ, absolviert bei der Erbenheimer Firma eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Anlagentechniker und ist auch im zweiten Lehrjahr noch begeistert: „Gute und witzige Kollegen, und die Arbeit ist sehr vielfältig“, betonte der ehemalige HES-Schüler. Die Ausbildung zum Anlagentechniker beinhaltet die Schwerpunkte Heizungsbauer und Sanitärinstallatuer.  

Etienne, ein Schüler aus der Klasse 9c war bei Gramenz, der anderen Erbenheimer Firma, die an der diesjährigen Berufsmesse teilnahm, erfolgreich: „Ich finde die Berufsmesse gut, denn ich habe bei Gramenz einen Praktikumsplatz bekommen – und da ich die Ausbildung zum Landschaftsgärtner beginnen möchte, ist das toll!“

Viel los war am Stand der Wiesbadener Volksbank, wo mit Petra Bourda die  Ausbildungsleiterin persönlich anwesend war. Sie informierte die Jugendlichen vor allem über den Beruf des Bankkaufmannes bzw. der Bankkauffrau. Neuntklässer Johannes erfuhr beispielsweise, dass der Schwerpunkt dieser Tätigkeit der persönliche Kundenkontakt sei, wenn er sich für die Ausbildung zum Bankkaufmann entscheidet.

Bei der Handwerksfirma Philip Ebel & Sohn konnten die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Vase „basteln“; begeistert nahmen viele das Angebot an. Juniorchef Moritz Ebel zeigte sich sichtlich von den HES-Schülern angetan: „Die Schülerinnen und Schüler waren im Umgang respektvoll, und etliche interessierten sich für unsere Berufe.“ Auch am Stand der Firma Rothenberger, die Rohrwerkzeuge herstellt, war viel los, besonders  die Jungen interessierten sich für diesen Stand. Die Mädchen hingegen zog es mehr an den Stand von Henkell Freixenet, der bekannten Wiesbadener Sektkellerei. Das Plakat „Lust auf eine prickelnde Ausbildung?“ machte offenbar besonders die Schülerinnen neugierig. Bei Henkell können Berufe wie Fachkraft für Lagerlogistik, Weintechnologe, aber auch Mechatroniker und Elektroniker erlernt werden. Schülerin Diana aus der 9a interessierte sich für den Ausbildungsgang zur Weintechnologin und erfuhr, dass sie dafür einen Realschulabschluss, also die Mittlere Reife, benötigt. „Wir erwarten aber auch technisches Verständnis sowie eine hohe Identifikation mit unseren Produkten“, erklärte Antonia Kirchner, die für die Sektkellerei an der HES war. Kirchner zeigte sich angetan von den offenen und ehrlichen Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Auch am Jobnavi Stand war viel los. „Jobnavi – was willst du werden?“ ist eine Beratungsstelle für Jugendliche von der Stadt Wiesbaden. Dort bekommen Interessierte Hilfe bei der Suche nach einem Praktikumsplatz, oder um herauszufinden, für welche Ausbildung man überhaupt geeignet ist. Gleiches gilt natürlich auch für den Berufsberatungsstand von der Agentur für Arbeit, dem früheren Wiesbadener Arbeitsamt. Hier stand Inge Urban den Schülern zur Verfügung. Auch EVIM war mit einem Stand vertreten. EVIM ist die adäquate Anlaufstelle für Schüler, die überlegen, nach ihrem Schulabschluss ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. EVIM warb mit dem Slogan: „Für mich – für uns – für andere. Wir sind da, wo Menschen uns brauchen.“ EVIM ist ein eingetragener Träger und führt die pädagogische Begleitung während des FSJ durch.  

Bereits das zweite Mal bei der HES-Berufsmesse mit dabei war der Industriepark Kalle-Albert. Dort erfuhren die Interessierten, welche Ausbildungsberufe bzw. Dualen Studiengänge, wie z.B. Elektrotechnik, man im Industriepark erlernen bzw. studieren kann.    

Abschließend äußerte sich Laura Sophia aus der Klasse 8e wie folgt: „Ich fand die Berufsmesse richtig gut, weil sie uns helfen wird, eine Lehrstelle zu bekommen!“ Auch Mohamed, ebenfalls aus der Klasse 8e, war begeistert: „Die Berufsmesse war sehr gut, weil sie sehr informativ war und wirklich alles bis ins kleinste Detail erklärt wurde.“

Verena Gies, Lehrerin an der HES, die die Berufsmesse bereits zum zweiten Mal organisierte und an der HES zuständig ist für die Berufs- und Studienorientierung, zeigte sich sehr zufrieden: „Ich finde die Berufsmesse dieses Jahr hervorragend, da viele neue Firmen zum ersten Mal mitmachen und es zahlreiche praktische Mitmachangebote gibt, die von unseren Schülerinnen und Schülern bereitwillig angenommen werden.“ Außerdem habe die Anwesenheit der Ausbildungsleitungen bei mehreren Firmen deren Wertschätzung für diese Veranstaltung verdeutlicht. Die Berufsmesse sei ein wichtiger Türöffner hinsichtlich eines Praktikumsplatzes, speziell für die Achtklässler, die zum ersten Mal mit den Firmen bzw. Branchen in Berührung kamen und sich momentan in einem 3-wöchtigen Praktikum bis zu den Herbstferien befinden. Als positiv stellte Verena Gies heraus, dass weibliche Auszubildende, die einen klassischen Männerberuf erlernen, an einigen handwerklichen Ständen vertreten waren, wie beispielsweise am Stand der Firma Huhle Stahlbau-Metallbau.

2019.09.29 Berufsmesse 2019 8 - Hermann-Ehlers-Schule Wiesbaden
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